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Quelle:
http://www.zeitwerk.com/support/glossar.html | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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G L O S S A R Hier finden Sie einige Begriffe rund ums Internet
erklärt:A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z A c t i v e X Eine von Microsoft eingeführte Technologie für ausführbaren Programmcode auf Websites aber dennoch keine echte Alternative zu Java. ActiveX ist ein Überbegriff für verschiedene Software-Komponenten. Alle diese Komponenten basieren auf dem sogenannten Component Object Model (COM). ActiveX ist jedoch kein Internet-Standard im herkömmlichen Sinn, sondern der Versuch, spezifische Eigenschaften von MS Windows Betriebssystemen für Websites nutzbar zu machen. So ist es mit Hilfe von ActiveX beispielsweise möglich, Eingaben aus HTML-Formularen einer Website über die OLE-Schnittstelle von Windows direkt in eine Excel-Tabelle oder eine Access-Datenbank einzulesen (oder umgekehrt). A n c h o r Verankerung an Beginn und Ende eines Hyperlinks. Dabei werden sowohl ein Verweisziel als auch der Verweis zu dem definierten Ziel mit einem Anker formatiert. A p p l i k a t i o n Andere Bezeichnung für ein Programm oder eine Software, wie z.B. eine Email-Applikation. Eine besondere Form von Applikationen stellen Applets dar. Diese kleinen Programmbausteine für Internetanwendungen werden bei Aufruf vom Browser verarbeitet, und sind daher keine selbstständigen Programme. A R P A n e t (Advanced Research Projects Agency Network) Das US-Verteidigungsministerium gab unter dieser Bezeichnung 1969 die Entwicklung eines Computernetzes in Auftrag, das im Falle eines nuklearen Angriffs die militärische und politische Kommunikation gewährleisten sollte. Darüber hinaus sollte dieses Netz auch in Friedenszeiten die Zusammenarbeit verschiedener Forschungsstellen erleichtern. In seiner grundlegenden Konzeption und Software gilt es als der Vorläufer des heutigen Internets. Das ARPAnet an sich existiert heute nicht mehr. A S C I I (American Standart Code for Information Interchange) Standardverfahren zur Codierung alphabetischer, numerischer und Steuerzeichen in 7-bit-Form. Es gibt 128 Standart ASCII Codes, von denen jeder von einer 7-stelligen binären Zahl von 0000000 bis 1111111 aufgezeigt werden kann. Jedem dieser Codes ist ein bestimmtes Zeichen zugewiesen. So ist z. B. der ASCII-Code des Buchstaben A die Binärzahl 1000001. B a c k b o n e Schnelle Datenleitungen welche die grossen Internetprovider mit den Webspace-Providern und Rechenzentren verbindet. Transkontinentale Glasfaserbackbones und Satellitenverbindungen verbinden weltweit Metropolen und Konzerne, und ermöglichen so die Kommunikation im globalen Dorf. B a u d Das Mass für die Geschwindigkeit, mit der elektronische Signale mit einem Modem oder in einem Netzwerk übertragen werden. Die Masseinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit (Datenrate) wird in bps (bits per second) angegeben. B o d y Der Hauptteil eines HTML-Dokumentes. Im Body stehen die eigentlichen Informationen des Dokumentes. Diese können aus Text, Formatierungen oder diversen Skripten bestehen. B o o k m a r k Internetadressen können als Bookmarks oder Favoriten im eigenen Browser gespeichert und später wieder direkt geladen werden. Das spart das wiederholte mühselige Eingeben der Adressen. B r o w s e r Die Basissoftware, die den Zugang zum Internet ermöglicht, auch Navigationssoftware genannt. Die Software ermöglicht das Ansehen von HTML-Dateien, die Darstellung von Bildern oder multimedialen Objekten, sowie das Herunterladen von Dateien aus dem Internet. Die bekanntesten Browser sind Opera, Netscape Navigator/Communicator und Microsoft Explorer. Die neueren Browser haben auch ein Email-Programm und einen Newsreader in ihrem Leistungsumfang. C G I (Common Gateway Interface) Das Common Gateway Interface ist eine Möglichkeit, Programme im WWW bereitzustellen, die von HTML-Dateien aus aufgerufen werden können, und die selbst HTML-Code erzeugen und an einen Browser senden können. CGI-Programme, liegen auf einem Server-Rechner im Internet und verarbeiten bei Aufruf bestimmte Daten. Die Datenverarbeitung geschieht dabei auf dem Server-Rechner. CGI-Programme können auf dem Server-Rechner Daten speichern, zum Beispiel, wie oft auf eine Website zugegriffen wurde, oder, was ein Anwender in ein Gästebuch geschrieben hat. Bei entsprechendem Aufruf kann ein CGI-Programm gespeicherte Daten auslesen und daraus HTML-Code generieren. Dieser "dynamisch" erzeugte HTML-Code wird an den aufrufenden WWW-Browser eines Anwenders übertragen und kann dort individuelle Daten in HTML-Form anzeigen, zum Beispiel den aktuellen Zugriffszählerstand einer Website oder die bisherigen Einträge in einem Gästebuch. C h a t Internet Relay Chats ermöglichen die direkte Kommunikation mit anderen Nutzern im Internet. In einem Chatraum können per Tastatur eigene Bemerkungen eingegeben werden, auf die andere Teilnehmer direkt online antworten können. Mittlerweile gibt es auch grafische Oberflächen, bei denen sich jeder Chat-Teilnehmer eine Figur aussucht, die dann als Teilnehmer in einer Szenerie erscheint. C l i e n t Software-Programme, die typischerweise Daten von Servern anfordern. Ein WWW-Browser ist beispielsweise ein Client. Wenn Sie etwa auf einen Verweis klicken, der zu einer HTTP-Adresse führt, startet der Browser, also der WWW-Client, eine Anfrage an den entsprechenden Server auf dem entfernten Hostrechner. Der Server wertet die Anfrage aus und sendet die gewünschten Daten. Um die Kommunikation zwischen Clients und Servern zu regeln, gibt es entsprechende Protokolle, z.B. das HTTP-Protokoll. Ein solches Protokoll läuft oberhalb des TCP/IP-Protokolls ab. C S S (Cascading Style Sheets) Bei CSS handelt es sich um eine unmittelbare Ergänzungssprache, die extra für HTML entwickelt wurde. Sie klinkt sich nahtlos in HTML ein und erlaubt das beliebige Formatieren einzelner HTML-Elemente. Mit Hilfe von CSS Style-Sheets können Sie beispielsweise festlegen, in welcher Grösse, Farbe und mit welchem Nachabstand alle Überschriften dargestellt werden sollen. Sie können aber genauso gut auch für einen beliebigen Text festlegen, dass nur dieser Text 3 Zentimeter gross sein und eine bestimmte Hintergrundfarbe erhalten soll. Daneben enthält die CSS-Sprache auch Befehle zum punktgenauen Plazieren von Elementen am Bildschirm und für andere Ausgabemedien wie Druck oder Audio-Systeme. Durch die Style-Sheets erfährt HTML deshalb einen gewaltigen Vorwärtsschub. C y b e r s p a c e Von William Gibson in seinem Science-Fiction Roman "The Neuromancer" geprägter Begriff, der eine durch Computer geschaffene künstliche Realität bezeichnet. D F Ü (Daten-Fern-Übertragung) Unter DFÜ versteht man die Kommunikation zwischen zwei oder mehr Computern über ISDN, Netzwerk oder ein Modem. Die miteinander kommunizierenden Computer verständigen sich mit Hilfe verschiedener Protokolle. Das am weitesten verbreitete ist das TCP/IP. D H T M L (Dynamic Hypertext Markup Language) Kritiker behaupten, dass der Begriff dynamisches HTML (engl. "Dynamic HTML" oder abgekürzt "DHTML") eine Erfindung von Marktstrategen ist. In der Tat ist Dynamisches HTML keine klassische HTML-Erweiterung in Gestalt neuer HTML-Tags. Es ist auch keine neue Sprache. Dynamisches HTML ist vielmehr der Sammelbegriff für verschiedene Lösungen, um dem Autor einer Website zu ermöglichen, beliebige Elemente der Website während der Anzeige dynamisch zu ändern, sei es automatisch oder durch Einwirken des Anwenders. Dazu dienen neuere Technologien wie Style-Sheets, vor allem aber bestimmte neuere Befehle in Scriptsprachen wie JavaScript. Die Basis von allem bleibt jedoch HTML, also strukturierte Websites. Weitere Informationen finden Sie hier. D N S (Domain Name Service) Schema, nach dem die rein numerischen Adressen im Internet (z.B. 212.114.230.233) in verständliche Namen (z.B. "www.zeitwerk.ch") umgesetzt werden. Mit dem letzten Teil des Domain Name System wird die thematische oder örtliche Zuordnung der dort ans Internet angeschlossenen Rechner gekennzeichnet. Jede Top-Level-Domain (.ch, .de, .au, .com, .org, .net usw.) untersteht einer Verwaltungsbehörde, die für die Namensvergabe von Sub-Level-Domains innerhalb ihres Verwaltungsbereichs zuständig ist. Wenn Sie beispielsweise einen Domain-Namen wie MeineFirma.ch beantragen wollen, muss der Antrag an das CH-NIC (www.switch.ch) gestellt werden. D o k u m e n t Eine Datei, die aus Texten, Bildern oder Audio-Daten besteht. Eine Datei, die aus Texten, Bildern oder Audio-Daten besteht. D o w n l o a d Das "Herunterladen", also übertragen von Dateien und Programmen von einem Server zu einem Client. E m a i l (Electronic Mail) Elektronische Post, kurz Email genannt, ist trotz World Wide Web immer noch der meistbenutzte Dienst des Internet. Der Umgang mit Email ist einfach, unkompliziert und schnell, so dass sich diese Kommunikationsform zunehmender Beliebtheit erfreut vor allem im Geschäftsleben. Um Emails schreiben zu können, muss man sich nur um drei wesentliche Bestandteile kümmern: die Empfängeradresse, den Betreff und den eigentlichen Inhalt. Weiterhin können Dateien als Attachments an eine Email angehängt und verschickt werden. Emoticon Zusammensetzung aus Emotions (Gefühle) und Icon (Symbol) Gefühlssymbol, das aus Satzzeichen und Buchstaben gebildet wird. Es stellt die momentane Stimmung des Schreibers dar. Lachendes Gesicht: :-) Trauriges Gesicht: :-( etc. F a q (Freqently Asked Questions) Faq bedeutet häufig gestellte Fragen. Faq-Listen enthalten die Antworten auf alle häufigen Fragen zu einem bestimmten Thema. F i r e w a l l Eine Kombination von Hard- und Software, die aus Sicherheitsgründen ein lokales Netzwerk in zwei oder mehrere Abschnitte aufteilt, um Computernetze vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Firewalls werden meist dort eingesetzt wo eine direkte Verbindung zwischen einem Intranet und dem Internet besteht. F r a m e s Zur Aufteilung einer Website verwendet man Frames. Diese teilen die angezeigte Seite in zwei oder mehr Bereiche, z.B. eine Navigationsleiste und ein Textfenster. F T P (File Transfer Protocol) Ein Standard, bzw. eine festgelegtes Protokoll, mit dem Computer bei der Übertragung von Dateien über ein Netzwerk miteinander agieren; hauptsächlich bei Upload oder Download von Dateien auf FTP-Server, die über das Internet erreichbar sind. Hierzu benötigt man FTP-Programme, wie z.B. WS FTP. Wie genau Sie FTP nutzen können, erfahren Sie hier: "File-Transfer mit FTP"... G a t e w a y Im Internet ist es zunächst nur innerhalb des eigenen Sub-Netzes möglich, Daten direkt von einer IP-Adresse zu einer anderen zu schicken. In allen anderen Fällen, wenn die Daten an eine andere Netzwerknummer geschickt werden sollen, treten Rechner auf den Plan, die den Verkehr zwischen den Netzen regeln. Solche Rechner werden als Gateways bezeichnet. Diese Rechner leiten Daten von Hostrechnern aus dem eigenen Sub-Netz an Gateways in anderen Sub-Netzen weiter und ankommende Daten von Gateways anderer Sub-Netze an die darin adressierten Hostrechner im eigenen Sub-Netz. Ohne Gateways gäbe es gar kein Internet. G o p h e r Gilt heute als der Vorläufer des World Wide Web. Der Name kommt von "go for" und drückt damit aus, was der wichtigste Zweck dieses Dienstes ist: nämlich grosse Informationsbestände leichter durchsuchbar zu machen. Gopher ist eine menübasierte Bedienoberfläche zum Auffinden von Information, aber auch zum Nutzen anderer Internet-Dienste wie FTP oder Telnet. Einem Eintrag in einem Gopher-Menü ist nicht anzusehen, wo sich die damit verbundenen Dateien oder Programme befinden. Anwender mit text- und tastaturorientierten Rechnern können aus den Menüs, die das Gophersystem am Bildschirm anzeigt, mit Buchstaben- oder Zifferntasten Einträge auswählen. Bei grafischen Benutzeroberflächen sind die Menüs mit der Maus anklickbar. In dieser Hinsicht gleicht Gopher dem World Wide Web, denn auch bei diesem Dienst müssen Sie keine Insider-Befehle kennen, um im Informationsbestand zu navigieren. Moderne Browser wie Netscape sind auch gopher-fähig. Das bedeutet, dass Sie mit einem solchen Browser problemlos Gopher-Adressen aufrufen können. Die Gopher-Menüs erscheinen im Browser wie Listen mit Verweisen in HTML. H e a d Der Anfang eines HTML-Dokumentes. Im Head stehen Informationen über die HTML-Version des Dokumentes. Weiterhin kann der Autor dort Angaben zu Copyright, Inhalt und Weiterem in Form von Meta-Tags machen. Suchmaschinen durchsuchen diese Meta-Tags nach Informationen zum Inhalt einer Seite um sie dem richtigen Themengebiet zuweisen zu können. H i t Der Zugriff auf eine Website. Mit Hilfe eines Webcounters oder einer Zugriffs-Statistik können diese Zugriffe gezählt und dokumentiert werden. H o m e p a g e Die Begrüssungsseite einer Internetpräsentation, die erste Seite, die ein Benutzer sieht, wenn er eine bestimmte Adresse im WWW angesteuert hat. H o s t Für die einzelnen Internet-Dienste wie World Wide Web, Gopher, E-Mail, FTP usw. muss auf einem Hostrechner, der anderen Rechnern diese Dienste anbieten will, eine entsprechende Server-Software laufen. Ein Hostrechner kann einen Internet-Dienst nur anbieten, wenn eine entsprechende Server-Software auf dem Rechner aktiv ist, und wenn der Rechner "online" ist. H T M L (Hyper Text Markup Language) Bezeichnung für die Standartsprache im Internet, die aus einem normalen Text ein Webdokument macht und die Kombination von Bildern, Texten, Audiodaten und interaktiven Elementen, wie z.B. Links, ermöglicht. H T T P (Hyper Text Transfer Protocol) Mit dem "Hypertextübertragungsprotokoll" werden Hypertextseiten im Internet verschickt. Das "http://" in der Adresszeile gehört nicht zur eigentlichen Adresse, sondern teilt dem Browser mit, dass er es mit einem Hypertext-Dokument zu tun hat. H y p e r t e x t Textdokument, in dem weitere Verknüpfungen (Links) enthalten sind. Klickt man einen Link an, wird man je nach Programmierung automatisch zu einer neuen Seite geführt, ein Programm geladen, ein Bild angezeigt oder ein anderer Computer angewählt. Icons sind kleine Symbole in Form von Text, Buttons oder Bildern. Sie werden als Schaltfläche zum Aufrufen von Dateien oder zum Auffinden diverser Daten benützt. I m a g e M a p s Bilder die Informationen zu mehreren Hyperlinks enthalten. Diese werden anhand von Hotspots, Koordinaten auf dem Bild, gespeichert. Jedem Hotspot wird ein separater Hyperlink zugewiesen. I n t e r n e t Das Internet wurde in den 60er Jahren im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums entwickelt, um die Computer des gesamten Verteidigungsapparates zu verbinden (s. ARPAnet). Als dies durch verschiedene andere Verbindungen erweitert und danach das Netz den Universitäten zur Verfügung gestellt wurde, begann der Siegeszug des Internets um die Welt. Das Internet biete Dienste wie E-Mail, Telnet, File Transfer, Gopher, Chat, Newsgroups und World Wide Web an. I n t r a n e t Ein Netzwerk zur internen Kommunikation innerhalb geschlossener Benutzergruppen, das programmtechnisch mit den Internet identisch ist. Die Benutzergruppen z.B. dezentral organisierte Unternehmen können geografisch voneinander unabhängig sein und die Teilnehmer dieses organisationsinternen Datennetzes können über der ganzen Welt verteilt sein. Der Zugang wird über ein Passwort und andere Sicherheitsinstrumente (z.B. Firewalls) geregelt. I P - N u m b e r (Internet Protocol Number) Eine Adresse, in vier 8-Bit Blöcke aufgeteilt, die jeweils in dezimaler Schreibweise angegeben und durch einen Punkt voneinander getrennt werden: 255.182.254.1 Diese Adresse beinhaltet alle Informationen, um den dazugehörigen Host identifizieren zu können. Die Datenübertragung mit einem TCP/IP Protokoll basiert auf IP-Nummern. Die meisten Maschinen besitzen einen oder mehrere Domain Namen, die für Benutzer einfacher zu merken sind. I S D N (Integrated Services Digital Network) Digitalisierung der bisher analogen Übertragungstechnologie im vorhandenen Fernsprechnetz. ISDN bietet neben der höheren Übertragungsrate noch weitere Vorteile gegenüber anlogen Leitungen, u.a. weniger Übertragungsfehler, mehrere Kanäle auf einer Leitung und die Möglichkeit einer Konferenzschaltung. I S O (International Standards Organisation) Gremium zur Definition und Entwicklung von Standards. Die Organisation entwickelt daher auch Netzwerkstandards. J a v a Java ist eine von Sun Microsystems entwickelte, vollkommen plattformunabhängige Programmiersprache mit spezieller Ausrichtung auf den Einsatz im World Wide Web. Die Sprache lehnt sich in Aufbau und Syntax an C/C++ an. Java ist dazu geeignet, um Animationen, Simulationen, Echtzeitanwendungen, sowie interaktive Anwendungen wie Guided Tours, Spiele oder Kalkulationsanwendungen zu realisieren. All diese Dinge laufen im Anzeigefenster des java-fähigen Browsers ab. Java zeichnet sich u.a. durch folgende Eigenschaften aus: Objekt-Orientierung, sichere Speicherverwaltung und plattformunabhängige Programmdateien. J a v a S c r i p t Eine von Netscape entwickelte Programmiersprache. JavaScript-Befehle können entweder direkt innerhalb von HTML-Dateien notiert oder als separate Datei eingebunden werden. JavaScript gewinnt auf modernen Websites immer mehr an Bedeutung. Neuere Entwicklungen in JavaScript sind vor allem verantwortlich für das, was unter dem Schlagwort Dynamic HTML bekannt geworden ist. JavaScript erlaubt den nachträglichen Zugriff auf alle Elemente einer HTML-Datei während der Anzeige. So werden faszinierende neue Effekte möglich, die mit normalem HTML nicht möglich sind. Ein Text kann etwa per Mausklick durch einen anderen ersetzt werden, Elemente können auf ein Anwenderereignis hin oder auch zeitgesteuert automatisch verschwinden, eingeblendet und am Bildschirm verschoben werden. L i n k Verknüpfung von Dateien. Die unterstrichenen oder farblich markierten Stellen in einem Dokument können mit der Maus angeklickt werden und ermöglichen eine Weiterverbindung zu einer anderen Website. M e t a - T a g s In Meta-Angaben können Sie verschiedene nützliche Anweisungen für Server, Browser und automatische Suchprogramme im Internet notieren. Meta-Tags befinden sich immer im Head eines Dokumentes und können Angaben zum Autor und zum Inhalt der Datei enthalten. Sie können aber auch HTTP-Befehle absetzen, zum Beispiel zum automatischen Weiterleiten des Browsers zu einer anderen Adresse. M I M E (Multipurpose Internet Mail Extensions) MIME-Typen sind ein Internet-Standard, um Dateitypen anzugeben. Im Zusammenhang mit multimedialen Elementen auf Seiten werden diese Angaben in Zukunft immer wichtiger. MIME-Typen werden bei der Kommunikation zwischen Server und Browser eingesetzt. Sowohl der Server als auch der Browser unterhält eine Liste mit ihm bekannten Dateitypen. Beim Übertragen vom Server zum Browser wird über das HTTP-Protokoll der MIME-Type mit übertragen. Aufgrund seiner Liste mit MIME-Typen weiss der Browser, wie er die Datei zu behandeln hat. M o d e m (MODulator-DEModulator) Voraussetzung für eine DFÜ Verbindung ist eine Telefonverbindung und ein Modem. Das Modem übernimmt die Kommunikation zwischen Computer und Fernsprechleitung und setzt die digitalen Signale in analoge um. N e t t i q u e t t e Unter Nettiquette versteht man die allgemeinen Verhaltensregeln für das Internet. Jeder Benutzer sollte sich an diese Regeln halten und einen netten Umgangston mit anderen Benutzern wahren. N e t z w e r k Computer, die miteinander verbunden sind, können mit Hilfe diverser Protokolle Daten untereinander austauschen. Innerhalb eines solchen Netzwerkes können sich die Rechner alle angeschlossenen Ressourcen wie Software, Drucker, etc. teilen. Es gibt mehrere verschiedene Netzwerktypen z.B. sternförmige Netze oder Token-Rings. N e w s g r o u p s Eine Newsgroup ist einem schwarzes Brett vergleichbar, wo Sie Nachrichten posten können, die alle Besucher lesen können. Jede Newsgroup behandelt einen Themenbereich. Mittlerweile sind mehrere hunderttausend Newsgroups im Internet verfügbar. Es gibt praktisch nichts, zu dem es nicht eine Newsgroup gibt. Egal ob Sie sich für die Konfiguration Ihres PCs interessieren, für Origami oder für vermisste Kinder - für alles findet sich eine oder mehrere Newsgroups. Täglich werden zigtausend Nachrichten in Newsgroups gepostet. Es werden Fragen gestellt und Antworten gegeben, es wird debattiert und geflachst. Die Newsgroups gelten allgemein als der verrückteste Teil des Internet. Manchen Leuten sind sie aber auch ein Dorn im Auge, denn es gibt auch etliche Newsgroups mit pornographischen und extremistischen Inhalten. Für das Lesen von Newsgroups wird ein sogenannter Newsreader benötigt. P a g e Einzelne Seite im Internet, die Internet-User auf ihrem Rechner ansehen können. Eine oder mehrere Pages bilden eine Website. P e r l (Practical Extraction Report Language) Perl ist ein Programmiersprache, die aus der Unix-Welt stammt und 1987 entwickelt wurde. Perl ist das Werk einer Einzelperson: der Erfinder, Larry Wall, hat auch heute noch die Oberhand über die Fortentwicklung der Syntax. Entsprechend der Unix-Philosophie ist Perl eine offene Sprache. Ihr Umfang und ihre Möglichkeiten wachsen mit neuen Versionen des Perl-Interpreters. Einen wahren Boom erlebt die Sprache aber vor allem als Lieblingswerkzeug der CGI-Programmierer im World Wide Web. P l u g I n Kleine Erweiterungsprogramme für eine grössere Funktionalität des Browsers, die über die PlugIn-Schnittstelle integriert werden können. Die Schnittstelle ermöglicht es Fremdherstellern Browser-PlugIns für ihre eigenen Dateiformate zu schreiben. Der Anwender kann die Dateien in den Fremdformaten dann im Anzeigefenster des WWW-Browsers betrachten. Voraussetzung ist, dass er das entsprechende PlugIn besitzt. Wie die Daten letztendlich angezeigt werden, hängt natürlich immer auch vom Datentyp ab. Eine Musikdatei beispielsweise kann nicht angezeigt, sondern nur abgespielt werden. PlugIns für Audio-Formate bieten dazu aber in der Regel einen Player an, der im Anzeigefenster des Browsers wie eine Grafik oder ein Java-Applet angezeigt werden kann. P r o v i d e r Provider sind Unternehmen, die Ihren Kunden verschiedene Leistungen kostenpflichtig anbieten. Die gängigsten Provider sind Internet-Provider, die Ihren Kunden Zugang zum Internet ermöglichen, und Webspace-Provider, die Speicherplatz im Internet vermieten. Das zeitwerk tritt ausschliesslich als Webspace-Provider auf. P r o x y - S e r v e r Häufig abgerufene Websites werden im WWW auf sogenannten Proxy-Servern zwischengespeichert. Das ist dann ein sogenannter Proxy-Cache. Der Cache-Speicher spart in vielen Fällen Leitungswege und Ressourcen. Ein Nachteil ist jedoch, dass dem Anwender möglicherweise Daten angezeigt werden, die gar nicht mehr aktuell sind, weil auf der Original-Adresse mittlerweile neue Daten liegen. Proxy-Server bieten auch die Möglichkeit bestimmte Dienste oder Inhalte auszufiltern und zu sperren.
S e a r c h E n g i n e Search Engines, oder auch Suchmaschinen, sind Programme, die hauptsächlich Websites nach beliebigen Begriffen oder logischen Verkettungen durchsuchen. Alternativ gibt es auch Suchmaschinen die FTP Adressen, Email-Verzeichnisse oder Newsgroups durchsuchen. S e r v e r Ein Hostrechner kann einen Internet-Dienst nur anbieten, wenn eine entsprechende Software auf dem Rechner aktiv ist. Diese Software nennt man Server-Software. Server warten permanent darauf, dass eine Anfrage eintrifft, die ihren Dienst betreffen. So wartet etwa ein WWW-Server darauf, dass Anfragen eintreffen, die Websites auf dem Server-Rechner abrufen wollen. S e r v e r S i d e I n c l u d e s Server Side Includes (SSI) sind spezielle Platzhalter in einem HTML-Dokument, die der Server kurz vor dem Absenden des letztendlichen Dokuments an den Browser durch die tatsächlichen Daten ersetzt. Wenn das Dokument beim Browser ankommt, sieht es wie eine ganz normale HTML-Seite aus (sogar dann, wenn sich zufällig gerade jemand den Quelltext betrachtet), so als ob Sie die Daten von Hand in die HTML-Quelle eingegeben hätten. Sieht der Server die Datei auf Platzhalter (SSI-Befehle) durch, so nennt man dies parsen. Der Server fügt die angeforderten Daten ein, bei denen es sich - von der aktuellen Uhrzeit über andere HTML-Dokument bis hin zu den Ergebnissen eines CGI-Skripts - um alles mögliche handeln. kann. S h a r e w a r e Manche Programmierer bieten Ihre Software gegen einen kleinen Betrag an. Diese Programme können als Demoversionen im Internet heruntergeladen werden oder auf diversen CD-ROMs beigefügt. Weit verbreitet, vor allem unter Unix-Programmierern, ist das Prinzip der Freeware, das den Benutzern die Software kostenlos zur Verfügung stellt. S h o c k w a v e Multimediaformat das von Macromedia entwickelt wurde. Shockwave ermöglicht die Erstellung von Internetpräsentationen mit Animationen und Audioeffekten. Es gibt zwei verschiedene Versionen von Shockwave. Das vektororientierte Flash eignet sich aufgrund seiner geringen Speicheranforderung sehr gut für Internetanwendungen. Der pixelorientierte Director ermöglicht selbst komplexe Verknüpfungen von Multimedia und Programmierung, erzeugt aber deutlich grössere Dateien, und ist daher eher für Medien wie CD-ROMs geeignet. S i t e m a p Die Sitemap zeigt in einer Übersicht alle relevanten Seiten sowie den Aufbau einer Website auf. S y s o p (System Operator) System Operatoren sind Computerspezialisten, meist Informatiker oder Techniker, die für die technische Funktionsweise eines Computersystems oder von Netzwerk-Ressourcen verantwortlich sind. TCP/IP ist der kleinste gemeinsame Nenner des gesamten Datenverkehrs im Internet. Erst durch dieses Protokoll wurde historisch gesehen aus einem begrenzten Netz das Netz der Netze. Egal, ob Sie Websites aufrufen, E-Mails versenden, mit FTP Dateien downloaden oder mit Telnet auf einem entfernten Rechner arbeiten: stets werden die Daten auf gleiche Weise adressiert und transportiert. Das Protokoll teilt die einzelnen Pakete auf, die alle mit einem sogenannten Header versehen sind, in dem die Adresse des Empfängers vermerkt ist. Für die korrekte Zustellung dieser Pakete ist das TCP verantwortlich. Das Internet ist die Summe aller Netzwerke weltweit, die unter TCP/IP arbeiten. T e l n e t Telnet ist dazu gedacht, einen fernen Rechner im Internet so zu bedienen, als sässe man direkt davor. Telnet ist damit eine einfache Lösung für Teleworker. Und diese Lösung ist schon wesentlich älter als der Begriff des "Teleworkings". Telnet ist vor allem für Unix-Systeme gedacht. Es erlaubt das betriebssystemeigene Anmelden eines Benutzers an einem ans Internet angeschlossenen Host-Rechner in Form eines Remote Login. Das Anmelden ist nur möglich, wenn Sie User-ID und Passwort kennen, d.h. auf dem angewählten Hostrechner als Benutzer eingetragen sind. Nach dem Einwählen erhalten Sie eine Unix-Shell (Eingabeaufforderung) und können auf dem entfernten Rechner Betriebssystembefehle eingeben, Programme starten usw. T r u e d o c TrueDoc ist ein Entwicklerwerkzeug zum Erzeugen plattformunabhängiger Schriftarten. Solche Schriftarten werden nicht im Sinne des jeweiligen Betriebssystems beim Anwender installiert, sondern direkt in elektronische Dokumente mit eingebunden. Jede Betrachter-Software, die TrueDoc interpretiert, erkennt solche Schriftarten und stellt sie am Anwenderbildschirm dar. U R L (Uniform Resource Locator) Hinter der URL verbirgt sich die Adresse eines Dokumentes im WWW. Diese besteht aus Servername, Verzeichnis und Dateiname der entsprechenden Datei. Diese Programmiersprache versteht sich als eine Ergänzung zu HTML mit dem Ziel, das Surfen im WWW zu einem dreidimensionalen virtuellen Erlebnis zu machen. VRML ist wie HTML eine für das WWW standardisierte Beschreibungssprache. Die Idee zu dieser Sprache entstand auf der ersten World Wide Web Konferenz 1994 in Genf. Zunächst war angedacht, die Beschreibungen der virtuellen 3D-Objekte in HTML zu integrieren, doch bald schon wurde klar, dass man andere Beschreibungs-Schemata benötigen würde. So entstand die HTML-unabhängige Sprache VRML. Im Unterschied zu HTML beschreibt VRML nicht primär Text und Grafikreferenzen, sondern den vektoriellen Aufbau dreidimensionaler, polygonaler Grafikobjekte und deren Abhängigkeiten. W 3 O (W3 Organisation) Das W3O ist eine weltweite Organisation, die mit der Weiterentwicklung der WWW-Technologie betraut wurde. Das W3-Konsortium macht Vorschläge zu Sprachstandards und veröffentlicht die verabschiedeten Sprachstandards in Form von Spezifikationen (liebevoll "Specs" genannt). Bis die Spezifikationen endgültig sind, sind es Vorschläge. Diese Vorschläge werden Working Drafts genannt. W e b c o u n t e r Webcounter sind kleine Programme, meist in Perl geschrieben, zur automatischen Zählung der Seitenzugriffe einer Internetpräsentation. Anhand der Anzahl der Zugriffe (Hits) lässt sich die Popularität einer Website feststellen. W e b s i t e Eine Website ist ein komplette Internetpräsentation, die aus mehreren HTML-Dateien, Applets, Shockwave u.a. bestehen kann. W e b s p a c e Unter Webspace versteht man Speicherplatz im Internet zum Ablegen beliebiger Dateien. Der Speicherplatz wird von sogenannten Webspace-Providern vermietet. Zu den zeitwerk Webspace-Angeboten gelangen Sie hier... W W W (World Wide Web) Die Geschichte des World Wide Web ist - trotz ihres unfassbaren Erfolges - noch ziemlich jung. Sie begann um 1990 in Genf. Tim Berners-Lee, britischer Informatiker am Genfer Hochenergieforschungszentrum CERN, startete zusammen mit einigen Kollegen eine Initiative, um das Internet für einen neuartigen Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern zu nutzen. Es ging darum, wissenschaftliche Dokumente online sichtbar zu machen, wobei einfache Textformatierung und das Einbinden von Grafik möglich sein sollte. Ganz entscheidend war aber auch die Idee, Hypertextfunktionalität einzubauen, so dass Dokumente Verweise auf beliebige andere Dokumente enthalten können, auch, wenn diese auf ganz anderen Internet-Servern liegen. X M L Mit Hilfe von der brandneuen Sprache XML können eigene, neue Sprachen erstellt werden. Davon wird auch schon Gebrauch gemacht. Das Channel Definition Format (CDF), mit dessen Hilfe der MS Internet Explorer ab Version 4.x seine Channels, also abonnierbare Broadcasting-Dienste im WWW, verwaltet, ist beispielsweise eine Sprache, die mit Hilfe von XML definiert wurde. |